Playground - festival of earlymusic das Festival . 2017 . 2016 . 2014 . 2013 . 2012 . 2011
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Workshops

10.-12. November 2017, beim 6. Playgroundfestival, mon ami Weimar

Samstag & Sonntag, 11. & 12.11.2017, jeweils 10 bis 17 Uhr

Preise:
Workshop: 2 Tage 120€ / 90€
Festivalpass: 140€ / 100€
Kinder bis 16 Jahre frei

Veranstraltungsort
Jugend- und Kulturzentrum mon ami
Goetheplatz 11
99423 Weimar

Anmeldung Workshop hier

Workshop 1

Historische Tänz der Reformationszeit
mit Mareike Greb


Waren Tanz und Kirche tatsächlich so getrennt voneinander wie viele es von Mittelalter und Renaissance denken?
Luther verspricht seinem Sohn als himmlischen Lohn einen paradiesischen Garten, in dem auch getanzt wird. Guglielmo Ebreo, ein jüdischer Tänzer und Tanzmeister entwirft für seine „Divertimenti“ für die berühmteste Fürstenhochzeit in Pesaro biblische Szenen mit Musik und Tanz, und setzt die gesamte jüdische Gemeinde als Schauspieltruppe für diese christliche Hochzeit ein.
Ebreo wird später konvertieren und sich Giovanni Ambrosio nennen, ein Leben im jüdisch-christlichen Spannungsfeld…
Im Kurs wollen wir uns kleinen Choreographien aus Ebreos Traktaten und anderen Tänzen widmen, die um ca. 1500 beliebt waren. Dabei spielen italienische, englische, deutsche und französische Quellen eine Rolle.
Und wer weiß, vielleicht entsteht ja eine Tanzminiatur im Stile Ebreos zum Divertissement der Teilnehmer; …nur ein Elefant, wie er von Ebreo 1475 eingesetzt wurde, passt nicht in’s „mon ami“.

Mitzubringen sind: bequeme Schuhe (flach, beweglich) und bequeme Kleidung

Mareike Greb
Mareike Greb
ist freie Tänzerin, Musikerin und Schauspielerin mit Wohnsitz in Leipzig. Bereits mit 16 Jahren begann sie sich nach einer Ballettausbildung der historischen Tanzkunst und Aufführungspraxis zu widmen und lernte neben ihrer Mitgliedschaft im Ensemble Tourdion (Saarland) u.a. bei Lieven Baert, Véronique Daniels, Markus Lehner, Barbara Sparti, Kaj Sylegard und Béatrice Massin. Sie leitet mehrere Ensembles, unterrichtet an verschiedenen Schulen und ist solo und in verschiedenen Besetzungen mit Kursen und Auftritten international, vor allem auch bei Festivals unterwegs. In ihrem Studium der Theaterwissenschaften, Musikwissenschaften und Komparatistik an der Universität Leipzig beschäftigte sie sich außerdem wissenschaftlich intensiv mit den Tänzen und dem Theater des Mittelalters, der Renaissance und des Frühbarocks, sowie den aktuellen Theaterentwicklungen und verbindet Theorie und Bühnenpraxis zu einem fundierten, aber spannungsreichen Bühnenkonzept, das immer Kontakt zum Publikum sucht.

Anmeldung Workshop hier

Workshop 2

Historische Improvisation
mit Michael Spiecker für alle Instrumentalisten und Sänger


Martin Luther hat immer wieder das Musizieren in den höchsten Tönen gelobt. Die Musik käme gleich hinter der Theologie und er sagt, die "Musik ist ein reines Geschenk und eine Gabe Gottes. Sie vertreibt den Teufel. Sie macht die Leute fröhlich und man vergisst über sie alle Laster." So setzt er sich auch für aktives Musizieren der Gemeindemitglieder im Gottesdienst ein. In wenigen Jahren werden auf der Basis von reformiert christlichen Texten zahlreiche Choräle, Motetten aber auch Instrumentalmusik von Musikern verfasst, die Martin Luther folgten.
Im Kurs wollen wir die improvisierten Wurzeln der ersten protestantischen Kompositionen aufspüren und sowohl dreistimmige Choräle und Bicinien über Cantus firmi improvisieren als auch über "Protestantische Bässe" jammen.
Es soll daneben einen Ausflug nach Italien um 1600 geben, wo der jüdische Komponist Salomone Rossi hebräische Motetten für die Synagoge verfasste und als vielleicht erster Musiker Triosonaten komponierte. Wir wollen seine Motetten verzieren und im Stil seiner Triosonaten fantasieren.

Michael Spiecker
Michael Spiecker
studierte Violine in München, Dresden und Birmingham (UK) sowie Barockvioline in Leipzig. Er spezialisierte sich auf improvisierte Musik im Stil des 16.-18. Jahrhunderts. Konzerte und Projekte mit historischer Improvisation führten ihn nach Österreich, Norwegen, Frankreich, Tschechien und in die Schweiz. 2009 gründete er mit Kollegen das Ensemble 'Trio Zeitsprung', das in Konzerten Musik vom 15.-21. Jahrhundert interpretiert. Die thematischen Programme gestalten die drei Musiker instrumental und vokal sowie mit szenischen Einlagen. 2011 gründete er das Barockensemble "Les Matelots", das seitdem regelmäßig barocke Bälle als Tanzband begleitet. Zunehmend tritt das Ensemble auch mit thematischen Konzertprogrammen aus Renaissance und Barock in Erscheinung. 2014 erschien die erste CD dieses Ensembles mit Tänzen aus dem frühen 18. Jahrhundert. Neben diesen künstlerischen Aktivitäten wirkt Michael als Violinpädagoge an der Kreismusikschule Gebrüder Graun im südlichen Brandenburg. 2015-2016 unterrichtete er ‚Historische Improvisation’ an der Hochschule für Musik in Weimar.
www.triozeitsprung.de
www.lesmatelots.de

Anmeldung Workshop hier


Zudem werden Schnupperkurse für Alle angeboten:

– Jüdischer Tanz mit Diana Matut
– Jüdisches Lied mit Diana Matut
– Maqamiprovisation für Instrumentalisten mit Saif Al-Khayyat und Bassem Hawar

Die Anmeldung zu den Schnupperkursen erfolgt vor Ort.










bisherige Tanzbälle/Tanzworkshops/Improvisationsworkshops mit The Playfords:

19.-20. November 2016, beim 5. Playgroundfestival, mon ami Weimar

Samstag & Sonntag, 19. & 20.11.2016, jeweils 10 bis 17 Uhr
Sonntag, 20.11.2016, 16 Uhr "Workshopcafé" - Abschlussveranstaltung der Workshops

Veranstraltungsort
Jugend- und Kulturzentrum mon ami
Goetheplatz 11
99423 Weimar

WORKSHOP 1

Historischer Tanz mit Bernd Niedecken
Tänze aus Spanien und Italien des Frühbarock
Begegnung mit Lateinamerika


"Ida y vuelta", "Hin- und Rückweg" oder auch "Hin- und Rückfahrt", so nennt man in Spanien und Lateinamerika das Phänomen, dass mit der Entdeckung des amerikanischen Kontinents die Europäer vieles in die "Neue Welt" getragen haben, aber auch vieles zurück brachten, auch und gerade im Kulturellen. Die Entdecker wurden von den Entdeckten entdeckt: Auch wenn der europäische Mensch lange mit heftigem Superioritätsgebahren auftrat, so findet man doch Spuren der Veränderungen im innersten Kern des europäischen Selbstverständnisses und der kulturellen Praxis. Der Tanzkurs des diesjährigen Playground-Festivals beschäftigt sich mit den spanischen Tänzen aus den Quellen von Jaque und Minguet e Irol wie Zarabanda und Españoletas und versucht in einem quasi experimentellen Teil, sich mit den Spuren zu beschäftigen, die dem Phänomen der "ida y vuelta" entstammen.


Bernd Niedecken
Bernd Niedecken:
Ausbildung in klassischem und modernem Tanz in Freiburg und Straßburg, Barock- und Renaissancetanz in Paris bei Andrea Francalanci, Béatrice Massin, Marie-Geneviève Massé. Philosophie- und Romanistikstudium in Straßburg, Toulouse und Freiburg. Bernd Niedecken tanzte am Freiburger Stadttheater und in verschiedenen freien Kompanien. 1993 gründete er zusammen mit der Musikerin Antje Niedecken das Erato Ensemble (Musik, Tanz, Schauspiel - Schwerpunkt Barocktheater), das auf zahlreichen Festivals gastierte. Als international gefragter Interpret und erfahrener Pädagoge arbeitet er mit den wichtigsten Kompanien für historischen Tanz zusammen (L'Eventail, Fêtes Galantes, Passo Continuo, RenaiDanse) und gibt regelmäßig Kurse (Musikhochschulen Freiburg, Trossingen, Zürich, Weimar etc.). Bernd Niedecken führte Regie in insgesamt zehn Produktionen des Erato Ensembles, so inszenierte er die Ballettkomödie Le Mariage forcé von Molière/Lully/Beauchamp und die Ballette Don Juan und Semiramis von Gluck/Angiolini. An der Frankfurter Oper choreographierte er Le Nozze di Figaro und das Oratorium La Giuditta.

Lateinamerikanische Tänze mit Luz Zenaida Hualpa Garcia

Interessierte Anfänger sowie auch an fortgeschrittene Tänzer, die bereits Erfahrung mit lateinamerikanischen Tänzen gemacht haben, sind in diesem Workshop gleichermaßen willkommen.
Die peruanische Tänzerin und Choreografin Luz Hualpa erläutert anhand praktischer Beispiele in der argentinischen Chacarera und der peruanischen Marinera typische Merkmale dieser Tänze: wesentliche Schrittmuster und der Gebrauch des Pañuelos, des typischen weißen Taschentuchs, der die Marinera auszeichnet. So wird ein Einblick in die kulturhistorischen Zusammenhänge der Chacarera und der Marinera und den dazugehörigen Rhythmen ermöglicht.


Luz Zenaida Hualpa Garcia
Luz Zenaida Hualpa Garcia:
„Ich bin mit der Bewegung und der Musik, den Farben und Formen der peruanischen Folklore aufgewachsen. Meine ersten künstlerischen Gehversuche machte ich am Ballet Folklórico de la Municipalidad Provincial de Arequipa, der städtischen Folkloreinstitution von Arequipa. Diese wurde von Dorian Aragon geleitet, der mir half die Schönheit der Tänze aus Arequipa zu begreifen. Jahre später traf ich in Lima René Ramos, die meine Lehrerin wurde. Von dieser weisen Frau lernte ich, dass die Schönheit einer Bewegung im Einfachen liegt. Obwohl ich mich intensiv mit Tänzen wie dem Huayno, dem Valse, dem Festejo und der Zamacueca beschäftigte, galt meine Liebe von je her der Marinera und dem Tondero. Bei meinen Bestrebungen meine Technik zu vollenden, hatte ich das Glück, von großen Meistern wie Emilia Ahon, Olga Fernandez, Renato Benavides und Edith Espinoza unterrichtet zu werden. Von ihnen lernte ich Kraft, Eleganz und Ästhetik der nordperuanischen Tänze zu schätzen.“

Bitte mitbringen:
Bequeme Sportkleidung, Turnschuhe, ein weißes Stofftaschentuch (falls vorhanden). Pañuelos können auch bei der Kursleiterin ausgeliehen werden.

Die Tänzer können beide Workshops besuchen.
Instrumentalisten und Sänger haben morgens die Möglichkeit zu einem gemeinsamen warming up mit den Tänzern und viel Spass bei den Jam Sesisons :-) .






Workshop 2

Historische Improvisation mit Michael Spiecker für alle Instrumentalisten und Sänger
Kursschwerpunkte:
- Grundlagen der Improvisation in Renaissance und Barock
- Improvisationen mit "Latin Bässen" des 16. bis 18. Jahrhunderts.
- Improvsieren im Stil Diego Ortiz’ Trattado de glosas (1553)
- mögliche Spieltechniken bei spanisch improvisierter Barockmusik für Musiker der Violinfamilie

Michael Spiecker Michael Spiecker
studierte Violine in München, Dresden und Birmingham (UK) sowie Barockvioline in Leipzig. Er spezialisierte sich auf improvisierte Musik im Stil des 16.-18. Jahrhunderts. Konzerte und Projekte mit historischer Improvisation führten ihn nach Österreich, Norwegen, Frankreich, Tschechien und in die Schweiz. 2009 gründete er mit Kollegen das Ensemble 'Trio Zeitsprung', das in Konzerten Musik vom 15.-21. Jahrhundert interpretiert. Die thematischen Programme gestalten die drei Musiker instrumental und vokal sowie mit szenischen Einlagen. 2011 gründete er das Barockensemble "Les Matelots", das seitdem regelmäßig barocke Bälle als Tanzband begleitet. Zunehmend tritt das Ensemble auch mit thematischen Konzertprogrammen aus Renaissance und Barock in Erscheinung. 2014 erschien die erste CD dieses Ensembles mit Tänzen aus dem frühen 18. Jahrhundert. Neben diesen künstlerischen Aktivitäten wirkt Michael als Violinpädagoge an der Kreismusikschule Gebrüder Graun im südlichen Brandenburg. 2015-2016 unterrichtete er ‚Historische Improvisation’ an der Hochschule für Musik in Weimar.
www.triozeitsprung.de
www.lesmatelots.de




WORKSHOP 3

The Playfords Band Coaching mit The Playfords für bereits bestehende Alte-Musik-Bands, Instrumentalisten und Sänger
(Schwerpunkt Arrangement und Improvsiation)

Wie kann man Melodien spannend arrangieren? Wie finde ich Harmonien und Basslinien zu historischen Melodien? Welches Tempo und welcher Rhythmus passt zu welchem Stück?
The Playfords helfen euch beim Entwickeln eines eigenen Arrangier-Stils. Zusätzlich zu euren eigenen Stücken werden wir auch Tanzmusik für euch mitbringen, deren Arrangements gemeinsam entstehen. Als Teilnehmer solltest Du Dein Instrument sicher beherrschen.
Für Teilnehmer des Workshops 2 und 3 ist neben dem Gruppenunterricht zeitweise auch individueller Unterricht möglich!

The Playfords:
Björn Werner (alle Sänger)
Annegret Fischer (Blockflöte, Melodieinstrumente)
Erik Warkenthin (Laute, Continuoinstrumente, Arrangement)
Benjamin Dreßler (Gambe, Continuoinstrumente)
Nora Thiele (Perkussion, Improvisation, Arrangement)




Alle Workshops sind für 2 Tage konzipiert, am Sonntag wird es eine Abschlusspräsentation geben.

playgroundfestival








8.-9. November 2014, beim 4. Playgroundfestival, mon ami Weimar

Samstag 8.11.2014
11 bis 17 Uhr

Sonntag 9.11.2014
11-16 Uhr
16 Uhr "Workshopcafé" Abschlussveranstaltung der Workshops

Veranstraltungsort & Kartenreservierung
Jugend- und Kulturzentrum mon ami
Goetheplatz 11
99423 Weimar
Tel.: 03643 / 847711


Workshop 1

Mareike Greb Historischer Tanz der Shakespearezeit mit Mareike Greb
Sir Toby Belch (Shakespeare, 12th night): “Why dost thou not go to church in a gaillard and come home in a coranto? My very walk should be a jig."
Der Tanz ist kein seltener Gast in Shakespeares Werken, war er doch auch fester Bestandteil jeden guten Haushalts und des Hofes zu seiner Zeit. Die Gaillarde, ein sprungreicher, mitunter virtuoser Tanz, kann getrost als „Hit“ unter den Tänzen angesehen werden, er erfreute sich der größten Beliebtheit, man sagt sogar Königin Elisabeth habe ihn jeden morgen 30 Minuten getanzt. Eine kleine Choreographie wird uns diesem Tanz näher bringen, um dann in die Courante zu kommen, in einem kleinen Tanzspiel, das dem ewig gleichen Spiel zwischen den Damen und den Herren „sich zieren und sich zeigen“ Ausdruck verleiht… Dazwischen sollen sich regelmäßig der Geist erholen und die Beine erfreuen an einigen beschwingten Jigs aus dem English Dancing Master von John Playford. Und, um nocheinmal mit Shakespeare zu enden: Sir Toby Belch (Shakespeare, 12th night): “What dost thou mean? Is it a world to hide virtues in? I did think by the excellent constitution of thy leg, it was formed under the star of a gaillard.”

Mareike Greb ist freie Tänzerin, Musikerin und Schauspielerin mit Wohnsitz in Leipzig. Bereits mit 16 Jahren begann sie sich nach einer Ballettausbildung der historischen Tanzkunst und Aufführungspraxis zu widmen und lernte neben ihrer Mitgliedschaft im Ensemble Tourdion (Saarland) u.a. bei Lieven Baert, Véronique Daniels, Markus Lehner, Barbara Sparti, Kaj Sylegard und Béatrice Massin. Sie leitet mehrere Ensembles, unterrichtet an verschiedenen Schulen und ist solo und in verschiedenen Besetzungen mit Kursen und Auftritten international, vor allem auch bei Festivals unterwegs. In ihrem Studium der Theaterwissenschaften, Musikwissenschaften und Komparatistik an der Universität Leipzig beschäftigte sie sich außerdem wissenschaftlich intensiv mit den Tänzen und dem Theater des Mittelalters, der Renaissance und des Frühbarocks, sowie den aktuellen Theaterentwicklungen und verbindet Theorie und Bühnenpraxis zu einem fundierten, aber spannungsreichen Bühnenkonzept, das immer Kontakt zum Publikum sucht.

Workshop 2

Historische Improvisation für Instrumentalisten und Sänger mit The Playfords
Du willst frei spielen und Dich lösen von vorgeschriebenem Notenmaterial? Hier bist Du genau richtig. Kurze Bassmelodien, sogenannte "Grounds", und einfache historische Melodien dienen als Improvisationsgrundlage und machen den Weg frei zum individuellen Ausdruck. Als Teilnehmer solltest Du Dein Instrument sicher beherrschen.

Als Teilnehmer solltest Du Dein Instrument sicher beherrschen Für Teilnehmer des Workshops 2 und 3 ist neben dem Gruppenunterricht zeitweise auch individueller Unterricht möglich! Alle Workshops sind für 2 Tage konzipiert.

Dozierende:
Björn Werner (alle Sänger)
Annegret Fischer (Blockflöte, Melodieinstrumente)
Erik Warkenthin (Laute, Continuoinstrumente, Arrangement)
Benjamin Dreßler (Gambe, Continuoinstrumente)
Nora Thiele (Perkussion, Improvisation, Arrangement)

Workshop 3

Bandcoaching für Alte-Musik-Bands, Instrumentalisten und Sänger (Schwerpunkt Arrangement) mit The Playfords
Wie kann man Melodien spannend arrangieren? Wie finde ich Harmonien und Basslinien zu historischen Melodien? Welches Tempo und welcher Rhythmus passt zu welchem Stück? The Playfords helfen euch beim Entwickeln eines eigenen Arrangier-Stils. Zusätzlich zu euren eigenen Stücken werden wir auch Tanzmusik für euch mitbringen, deren Arrangements gemeinsam entstehen.

Als Teilnehmer solltest Du Dein Instrument sicher beherrschen Für Teilnehmer des Workshops 2 und 3 ist neben dem Gruppenunterricht zeitweise auch individueller Unterricht möglich! Alle Workshops sind für 2 Tage konzipiert.

Dozierende:
Björn Werner (alle Sänger)
Annegret Fischer (Blockflöte, Melodieinstrumente)
Erik Warkenthin (Laute, Continuoinstrumente, Arrangement)
Benjamin Dreßler (Gambe, Continuoinstrumente)
Nora Thiele (Perkussion, Improvisation, Arrangement)




9.-10. November 2013, beim 3. Playgroundfestival, mon ami Weimar

SA 9.11.2013
10 bis 17 Uhr Workshop 1: Historischer Tanz I mit Bernd Niedecken
10 bis 16 Uhr Workshop 2: Bandcoaching für Alte-Musik-Bands, Instrumentalisten und Sänger (Schwerpunkt Arrangement) mit The Playfords
10 bis 16 Uhr Workshop 3: Historische Improvisation für Instrumentalisten und Sänger mit The Playfords

SO 10.11.2013
10 bis 16 Uhr Workshop 1: Historischer Tanz I mit Bernd Niedecken
10 bis 16 Uhr Workshop 2: Bandcoaching für Alte-Musik-Bands, Instrumentalisten und Sänger (Schwerpunkt Arrangement) mit The Playfords
10 bis 16 Uhr Workshop 3: Historische Improvisation für Instrumentalisten und Sänger mit The Playfords
16 Uhr Café mit WS Präsentation (Eintritt frei)

Workshop 1:

Historischer Tanz mit Bernd Niedecken
"A la Française - Contredanses und Cotillons aus Frankreich"

Tanzworkshop Gegen Ende des 17. Jahrhunderts kamen in Frankreich die englischen Countrydances in Mode. Feuillet veröffentlicht in seinem Buch Recüeil de Contredances viele englische Originalchoreographien, gibt aber auch eigene Schöpfungen wieder und erwähnt Choreographien anderer französischer Tanzmeister. Besonders wertvoll sind seine Schrittangaben. So kommen Grundschritte der Belle Dance, des französischen Bühnentanzstils zur Anwendung: pas de bourée, pas de gavotte, chassés, pas de rigaudon etc. Darin unterscheidet sich die französische Form der Contredances von den englischen Countrydances und macht sie interessant für einen Workshop: für Anfänger ist es möglich, die Choreographien mit einfachen Gehschritten zu tanzen, während Fortgeschrittene das anspruchsvollere Schrittmaterial anwenden bzw. lernen können.

Eine weitere interessante Quelle ist Le Répertoire Des Bals von De La Cuisse aus der Mitte des 18. Jahrhunderts, eine umfangreiche Sammlung mit Cotillons, die zu acht in einem großen Quadrat getanzt werden. Auch für diese große Sammlung interessanter Choreographien gilt, dass sie gleichermaßen Anfänger wie Fortgeschrittene ansprechen können. Die einen tanzen die Figuren mit Gehschritten und konzentrieren sich auf die Raumwege, die anderen wenden komplexere Schritte an, und wer es ganz anspruchsvoll, mag verziert und diminuiert: Tanzkunst à la française für jeden Geschmack...

Workshop 2:

Bandcoaching für Alte-Musik-Bands, Instrumentalisten und Sänger (Schwerpunkt Arrangement) mit The Playfords
Wie kann man Melodien spannend arrangieren? Wie finde ich Harmonien und Basslinien zu historischen Melodien? Welches Tempo und welcher Rhythmus passt zu welchem Stück? The Playfords helfen euch beim Entwickeln eines eigenen Arrangier-Stils. Zusätzlich zu euren eigenen Stücken werden wir auch Tanzmusik für euch mitbringen, deren Arrangements gemeinsam entstehen. Als Teilnehmer solltest Du Dein Instrument sicher beherrschen.

Für Teilnehmer des Workshops 2 und 3 ist neben dem Gruppenunterricht zeitweise auch individueller Unterricht möglich! Alle Workshops sind für 2 Tage konzipiert.

Workshop 3:

Historische Improvisation für Instrumentalisten und Sänger mit The Playfords
Du willt frei spielen und Dich lösen von vorgeschriebenem Notenmaterial? Hier bist Du genau richtig. Kurze Bassmelodien, sogenannte "Grounds", und einfache historische Melodien dienen als Improvisationsgrundlage und machen den Weg frei zum individuellen Ausdruck.
Als Teilnehmer solltest Du Dein Instrument sicher beherrschen.

Für Teilnehmer des Workshops 2 und 3 ist neben dem Gruppenunterricht zeitweise auch individueller Unterricht möglich! Alle Workshops sind für 2 Tage konzipiert.

Dozenten:

Bernd Niedecken (Tanz)
Björn Werner (alle Sänger)
Annegret Fischer (Blockflöte, Melodieinstrumente, Improvisation)
Erik Warkenthin (Laute, Continuoinstrumente, Arrangement)
Benjamin Dreßler (Gambe, Continuoinstrumente)
Nora Thiele (Perkussion, Improvisation, Arrangement)


Workshops beim 2. Playgroundfestival 2012, mon ami Weimar
Samstag, 1. Dezember 2012
10 - 15 Uhr

Playground-Tanzworkshop Workshop 1:

Historisches Tanzvergnügen von gesellig bis galant
Die 1588 bei Arbeau beschriebenen Branles umfassen ganz simple Formen für ein ausgelassenes Miteinander ebenso wie etwas anspruchsvollere Schrittfolgen oder witzige pantomimische Einlagen. Wir wollen uns daran ergötzen wie auch an den verschiedenen Playford-Tänzen: Round, Square und Longway bieten uns Gelegenheit, uns mal heiter, mal besinnlich, mal temperamentvoll in verschiedenen Tanzfiguren zu begegnen.
Bequeme Kleidung und Schuhe sind empfehlenswert, ein Partner braucht nicht mitgebracht zu werden.

Jutta Voß:
Nach dem Studium langjährige Tänzerin unter Prof. Karl Heinz Taubert im ENSEMBLE HISTORISCHER TANZ BERLIN (UdK) und seit 1990 dessen Leiterin; seit 1989 Unterrichtstätigkeit in Historischem Tanz: seit 1990 Lehrbeauftragte an der Universität der Künste Berlin; seit 1999 an der Hochschule für Musik und Theater "Felix Mendelssohn Bartholdy" Leipzig in der Abteilung Alte Musik; international gefragte Dozentin an verschiedenen Hochschulen von Flensburg bis Graz und Frankfurt bis Shanghai sowie unterschiedlichsten Aus- und Weiterbildungsinstituten; Tanzforschung und Rekonstruktion von Tänzen aus historischen Tanzschriften vom 15. bis zum 19. Jahrhundert, Einstudierungen, Inszenierungen und Aufführungen mit dem ENSEMBLE HISTORISCHER TANZ BERLIN (UdK) und anderen Tanzgruppen; vielfältige tänzerische Aktivitäten als Tänzerin im Ensemble und mit solistischen Auftritten im In- und Ausland mit eigenen Programmen und bei Festivals; Choreographien, Tanz- und Bewegungstraining an Theatern (u.a. Staatliche Bühnen Berlin, Renaissance Theater Berlin, Theater Basel, Deutsche Tanzkompanie Neustrelitz, Shakespeare Company Berlin), für das Fernsehen (u.a. „Gutshaus 1900“/ARD, „Heinrich VIII“/Arte) und Filme („Effi Briest“ und "Goethe!"); Zusammenarbeit mit bekannten Regisseuren wie Volker Schlöndorff, Philipp Stölzl, Hermine Huntgeburth und Christoph Hagel; Choreographien im historischen Stil für die Tanzszenen in Opern, zu denen keine Originalchoreographie vorliegt: u.a. Rameau, „Pygmalion“ & „Ballet des fleurs“; Mozart, „Pantalon & Colombine“; Campra, „L’Europe galante“; Telemann, „Damon“; Purcell, „Fairy Queen“ und „Dido and Aeneas“; wissenschaftliche und choreographische Veröffentlichungen, Übersetzungen, Vorträge, Vorlesungen zu verschiedenen Themengebieten des Höfischen / Historischen Tanzes.
www.historischer-tanz.de

Am Samstag Abend besteht die Möglichkeit für Tänzer und Musiker etwas Gemeinsames auf der Sessionbühne zu präsentieren.

Workshop 2:

Bandcoaching für Alte-Musik-Bands mit eigenem Repertoire (Arrangement, Improvisation)
Wie kann man Melodien spannend arrangieren? Wie finde ich Harmonien und Basslinien zu historischen Melodien? Welches Tempo und welcher Rhythmus passt zu welchem Stück? The Playfords helfen euch beim Entwickeln eines eigenen Arrangier-Stils.
Dozenten:
Erik Warkenthin (Laute, Continuoinstrumente, Arrangement)
Nora Thiele (Perkussion, Improvisation, Arrangement)

Workshop 3:

Branles und "Playford Tunes" für Instrumentalisten und Sänger
Die Branles, aufgeschrieben 1589 von Thoinot Arbeau, sind einfache und zugleich witzige Tanzmelodien. Wir lernen sie und ihre Besonderheiten kennen und arrangieren. Dazu haben wir ein paar Evergreens aus der Sammlung "The English Dancing Master" (1651) von John Playford herausgesucht. Sowohl zu den Branles als auch zu den Playford Tunes gibt es zeitgenössische Texte, die gesungen werden können.
Dozenten:
Björn Werner (Gesang, Improvisation)
Benjamin Dressler (Bassinstrumente, Harmonisierung, Improvisation)
Claudia Mende (Melodieinstrumente, Improvisation)

The Playfords - early music folk:
Das mitteldeutsche Ensemble The Playfords steht für authentische und innovative Interpretation von Tanzmusik aus Renaissance und Frühbarock. Auf historischen Instrumenten spielen sie Alte Musik in neuen Arrangements, die aus spontanen Improvisationen entstehen und in Zusammenarbeit mit Tanzmeistern und durch viel Bühnenerfahrung reifen. Das fünfköpfige Ensemble gründete sich 2001, inspiriert durch „The English Dancing Master“ von John und Henry Playford. In dieser erstmals 1651 erschienenen Sammlung sind bekannte Melodien der Zeit mit passenden Tanzanweisungen notiert. Harmonien und Basslinien wurden durch die ausführenden Musiker improvisierend gefunden und durch ihre individuellen Vorlieben und Fähigkeiten wesentlich bestimmt, eine willkommene Herausforderung für die Kreativität jedes virtuosen Musikers - damals wie heute. Mit ihrer spielerischen Herangehensweise an Alte Musik stellen sich The Playfords, allesamt Spezialisten ihres Fachs, in diese Tradition, augenzwinkernde Bezüge zu aktueller Musik sind unvermeidlich. Ihre „Early Music Jam-Sessions“ genießen Kult-Status, mit ihrem „Early Music Folk“ begeistern sie Konzertbesucher im In - und Ausland.
The Playfords konzertieren seit 2005 auf internationalen Festivals, darunter beim Festival „Oude Muziek Utrecht“ 2007 (Fringeprogramme), im Gewandhaus Leipzig 2008, bei den Arolser Barockfestspielen 2010, beim Lausitzer Musiksommer und in Schloss Tirol 2010 sowie beim MDR-Musiksommer 2011.
2007 erschien ihr Debutalbum "Oranges & Lemons" bei Coviello Classics, 2010 folgte die Weihnachts-CD "Nova! Nova!", 2011 erscheint das italienische Programm „Fa una canzone“.
www.the-playfords.de

Am Samstag Abend besteht die Möglichkeit für Tänzer und Musiker etwas Gemeinsames auf der Sessionbühne zu präsentieren.

27. Oktober 2012

Tanzball Lutherstadt Wittenberg
- Workshop mit Tanzmeisterin Mareike Greb und abendliches Tanzfest in historischen Kostümen mit The Playfords und der wittenberger Hofkapelle

13. Oktober 2012

Die Erfurter Tanz Gilde e.V. läd ein:
"Maskerade zum Karneval"
- Höfische und bürgerliche Tänze aus Renaissance und Frühbarock
- Workshop mit Tanzmeister Joachim Laubengeiger und abendliches Tanzfest in historischen Kostümen mit The Playfords

Workshops beim Playgroundfestival 2011, mon ami Weimar
Sonntag, 13. November 2011

Maskerade zum Karneval 11-14 Uhr
Improvisationsworkshop

mit The Playfords
im mon ami, Weimar
Goetheplatz 11
99423 Weimar

11-14 Uhr
Kontratanz Workhop

mit Mareike Greb
im mon ami, Weimar
Goetheplatz 11
99423 Weima

29. Oktober 2011

Tanzball Lutherstadt Wittenberg
- Workshop mit Tanzmeisterin Mareike Greb und abendliches Tanzfest in historischen Kostümen mit The Playfords und der wittenberger Hofkapelle

Samstag, 13. November 2010

Playford-Ball Die Erfurter Tanz Gilde e.V. läd ein:
"Maskerade zum Karneval"
- Höfische und bürgerliche Tänze aus Renaissance und Frühbarock
- Workshop mit Tanzmeisterin Mareike Greb und abendliches Tanzfest in historischen Kostümen mit The Playfords

Samstag, 24. Januar 2009

Die Erfurter Tanz Gilde e.V. läd ein:
"Maskerade zum Karneval"
- Höfische und bürgerliche Tänze aus Renaissance und Frühbarock
- Workshop mit Tanzmeister Joachim Laubengeiger und abendliches Tanzfest in historischen Kostümen mit The Playfords

Samstag, 26. Januar 2008

Die Erfurter Tanz Gilde e.V. läd ein:
"Maskerade zum Karneval"
- Höfische und bürgerliche Tänze aus Renaissance und Frühbarock
- Workshop mit Tanzmeister Joachim Laubengeiger und abendliches Tanzfest in historischen Kostümen mit The Playfords

Mittwoch, 10. Mai 2006
20 Uhr

Liebe Freunde des historischen Tanzes und des Volkstanzes,
herzliche Einladung zum Tanzabend mit Hanny Budnick am Mittwoch, 10. Mai um 20 Uhr im Trainingszentrum des Folkloretanzensembles Rudolstadt, Klinghammer Straße!
Hanny wird sowohl internationale Volkstänze als auch Playford-Tänze im Gepäck haben.
Für tanzbare Live-Musik sorgen
Annegret Fischer (Blockflöten) und Erik Warkenthin (Laute und Gitarre) von der Gruppe The Playfords.

18. Februar 2006

Die Erfurter Tanz Gilde e.V. läd ein:
"Maskerade zum Karneval"
- Höfische und bürgerliche Tänze aus Renaissance und Frühbarock
- Workshop mit Tanzmeister Joachim Laubengeiger und abendliches Tanzfest in historischen Kostümen mit The Playfords

1. - 3. Juli 2005

beim TFF.Rudolstadt (Tanz- und Folk-Festival)
- das größte Folk-Roots-Weltmusik-Festival Deutschlands -
Tanzmeisterin: Hanny Budnick
Live-Musik: The Playfords

The Playfords beim Tanz- und Folk-Festival Rudolstadt


18. Juni 2005

Tanzmeisterin: Hanny Budnick
Live-Musik: >The Playfords
Ort: Die Christengemeinschaft - Gemeindesaal
Schwedter Str. 3
10119 Berlin - Prenzlauer Berg